Hohe Qualitätsanforderungen, strenge Kontrollen

Wir wollen unseren Kunden stets höchste Produkt­qua­lität zu fairen Preisen anbieten. Auf bestes Aroma und den Geschmack unserer Kaffees soll ebenso Verlass sein wie auf die Sicherheit und Langle­bigkeit unserer innova­tiven Gebrauchs­ar­tikel. Um dies zu gewähr­leisten, produ­zieren wir stets nach einheit­lichen und strengen Standards. Gesetz­liche Vorgaben verstehen wir als Mindest­an­for­de­rungen, über die wir in vielen Punkten noch hinaus­gehen. Die Qualität unserer Produkte prüfen wir sowohl selbst als auch mit Unter­stützung unabhän­giger externer Institute.

Wir stellen klare Anfor­de­rungen an die Sicherheit, Funktio­na­lität, Verar­beitung und das Material unserer Produkte. Mit dem Tchibo Social and Environ­mental Code of Conduct (SCoC) schreiben wir zudem soziale und ökolo­gische Standards für ihre Herstellung vor – denn das Tchibo Quali­täts­ver­sprechen gilt nicht nur für die Produk­tei­gen­schaften, sondern auch für die Bedin­gungen ihrer Herstellung.

Ausge­wählte Liefe­ranten produ­zieren nach strengsten Quali­täts­vor­gaben für Tchibo: Alle Produkte werden im Rahmen der Quali­täts­si­cherung auf deren Einhaltung geprüft, bevor wir sie zum Verkauf anbieten. Wir führen hierzu eigene umfang­reiche Kontrollen und Prüfungen durch und arbeiten mit einer Reihe unabhän­giger externer Prüfin­stitute zusammen. Grundlage der Prüfungen sind sowohl gesetz­liche Anfor­de­rungen und inter­na­tional anerkannte Standards als auch unsere eigenen Tchibo Vorgaben, die oftmals strenger sind als die der Gesetz­geber. Das TCM Quali­täts­siegel (Tchibo Certified Merchandise) zeichnet exklusiv für Tchibo herge­stellte Gebrauchs­ar­tikel aus und garan­tiert, dass diese strengsten Prüfungen unter­zogen wurden.

Trotz unserer hohen Anfor­de­rungen können wir verein­zelte Quali­täts­mängel nicht gänzlich ausschließen. In diesem Fall helfen wir unseren Kunden, Garantie- und Rekla­ma­ti­ons­an­sprüche geltend zu machen und verhalten uns kulant (Kunden­service).

Kaffee: ganzheit­licher Quali­täts­an­spruch

Für die Wertschöp­fungs­ketten unserer Kaffees gilt ein ganzheit­licher Quali­täts­an­spruch – vom Anbau der Kaffee­pflanzen bis zur Verpa­ckung der gerös­teten Bohnen.

  • Anbau: Für unsere Kaffees verwenden wir die besten Bohnen der hochwer­tigen Arabica-Kaffee­pflanzen. Für einzelne Espres­so­pro­dukte verar­beiten wir auch Robusta-Kaffee und erreichen so den typischen Espres­so­ge­schmack. Neben unserem hohen Quali­täts­an­spruch fördern wir ökolo­gisch und sozial verant­wort­liche Anbau­weisen in den Ursprungs­ländern. Deshalb steigern wir konti­nu­ierlich den Anteil unseres verar­bei­teten Rohkaffees, der durch inter­na­tional anerkannte Standard­or­ga­ni­sa­tionen zerti­fi­ziert bezie­hungs­weise validiert wurde. Bei deren Beschaffung setzen wir auf gute und langjährige Liefe­ran­ten­be­zie­hungen zu Expor­teuren und Händlern, aber auch auf direkte Kontakte zu Kaffee­farmern und Koope­ra­tionen. Unsere eigenen Kaffee-Experten sind regel­mäßig in den Anbau­ländern vor Ort, um sich vom Anbau und der Qualität der Rohkaffees zu überzeugen.
  • Transport: Da die grünen Kaffee­bohnen rasch altern und fremde Gerüche und Geschmacks­noten annehmen, sorgen wir für einen schnellen und sorgsamen Transport unmit­telbar nach der Ernte.
  • Röstung: Zunächst werden die Bohnen einer Quali­täts­prüfung unter­zogen: Kleine Mengen werden geröstet und aufge­brüht, sodass die Kaffee-Verkoster Fülle, Säure und Aroma des Kaffees ermitteln und die Rezeptur des Endpro­dukts endgültig bestimmen können. In der Rösterei folgt der Schritt vom Rohkaffee zum Röstkaffee – ein entschei­dender Prozess, der die unter­schied­lichen Aromen der Kaffee­bohnen zum Leben erweckt. Unsere Röste­reien entsprechen den Inter­na­tional Food Standards (IFS 5). Diese stehen für strenge Hygie­ne­stan­dards und eine lückenlose Dokumen­tation des gesamten Röstpro­zesses.
  • Verpa­ckung: Das Aroma von Kaffee reagiert äußerst empfindlich auf Sauer­stoff, Feuch­tigkeit, Licht und Wärme. Zu seinem Schutz werden hochwertige Verpa­ckungen benötigt. Tchibo verpackt den Kaffee deshalb in Kunst­stoff­folien unter Ausschluss von Sauer­stoff. Wir garan­tieren für die Unbedenk­lichkeit des hierzu verwen­deten Materials und schließen eine geschmack­liche Beein­flussung durch die Verpa­ckung aus. Leider kann auf Aluminium zur Kaschierung und Bedampfung der Kunst­stoff­folien noch nicht verzichtet werden. Die Möglichkeit einer ökolo­gisch verträg­li­cheren Lösung prüfen wir.

Unsere Anfor­de­rungen an die Tchibo Kaffee­qua­lität sind in den verbind­lichen Tchibo Kaffee­qua­li­täts­stan­dards zusam­men­ge­fasst. Unser zentrales Kaffee­qua­li­täts­ma­na­gement kontrol­liert, ob diese Standards einge­halten werden, überprüft regel­mäßig die Qualität unserer Kaffees und ergreift entspre­chende Maßnahmen, falls es zu Abwei­chungen kommt.

Gebrauchs­ar­tikel: Qualität von der Produkt­ent­wicklung bis zum Verkauf

Qualität steckt bei Tchibo bereits in der Idee. Für die Produk­tidee sowie ihre Planung und Umsetzung ist ein Team aus Produkt­ma­nagern, Designern, Einkäufern sowie Quali­täts­ent­wicklern und -prüfern verant­wortlich, die jeweils Experten auf ihrem Gebiet sind – etwa für Elektro­ar­tikel oder Bekleidung. Sie arbeiten gemeinsam an dem Ziel, den Kunden bei Qualität, Design und Preis zufrie­den­zu­stellen.

Der Tchibo Quali­täts­ma­na­ge­ment­prozess erstreckt sich auf die vier Schritte Produkt­ent­wicklung, Quali­täts­ent­wicklung, Quali­täts­si­cherung und Sicher­stellung der Kunden­in­for­ma­ti­ons­pflicht.

  • Produkt­ent­wicklung: Für die Produkt­ent­wicklung legen zunächst die Experten aus dem Quali­täts­ma­na­gement die Materialien und Designan­for­de­rungen des Artikels fest. Wichtige Kriterien dabei sind zum Beispiel Langle­bigkeit, Alltags­taug­lichkeit und höchste Produkt­si­cherheit. Für die Herstellung der Produkte werden ausschließlich Liefe­ranten beauf­tragt, die sich verpflichten, den Tchibo SCoC einzu­halten (Wertschöp­fungs­kette Gebrauchs­ar­tikel).
  • Quali­täts­ent­wicklung: Die regel­mäßige Überprüfung des Ferti­gungs­pro­zesses durch Produkt­muster und Vor-Ort-Besuche in den Produk­ti­ons­stätten sind für die Quali­täts­ent­wicklung unabdingbar.
  • Verpa­ckung: Damit die Artikel angemessen und unbeschadet trans­por­tiert werden, stellen wir zudem hohe quali­tative Anfor­de­rungen an Transport und Verpa­ckung. Mit verschie­denen Tests stellen wir vor dem Versand sicher, dass unsere Produkte auf dem Weg in die Filialen, Depots oder direkt zum Kunden gut geschützt sind.
  • Quali­täts­si­cherung: Sämtliche Gebrauchs­ar­tikel werden einer finalen Waren­ein­gangs­prüfung nach dem „Accep­table Quality Level“-Verfahren (AQL) unter­zogen. Diese gewähr­leistet, dass alle quali­ta­tiven Vorgaben umgesetzt wurden und einwand­freie Ware an den Kunden verkauft wird. Die finale Prüfung findet in einem Inspection Center im jewei­ligen Produk­ti­onsland vor Verschiffung oder bei der Anlie­ferung im Haupt­lager in Bremen statt – je nach Produkt auch in beiden Ländern.
  • Sicher­stellung der Kunden­in­for­ma­ti­ons­pflicht: Unserem ganzheit­lichen Quali­täts­be­griff entspre­chend endet unser hoher Anspruch nicht mit der Auslie­ferung, denn Qualität spielt auch bei Verkauf und Beratung eine entschei­dende Rolle. Detail­lierte Produkt­in­for­ma­tionen und Bedie­nungs­an­lei­tungen werden mit dem Produkt mitge­liefert und stehen auch in unserem Online-Shop zur Verfügung. Dabei beachten wir selbst­ver­ständlich auch die entspre­chenden Normen zur Struktur und Verständ­lichkeit von Gebrauchs­an­lei­tungen.
  • Integration von Kunden­feedback: Mit dem Produktkauf durch unsere Kunden startet eine weitere wichtige Phase unseres Quali­täts­si­che­rungs­pro­zesses: Über fest definierte Infor­ma­ti­onswege fließen alle relevanten Erkennt­nisse zu Verbes­se­rungs­po­ten­zialen in die Entwicklung von Nachfol­ge­pro­dukten ein. Wir werten dazu Kunden­re­touren aus und holen Feedback von unseren Mitar­beitern aus den Filialen ein. Beispiels­weise führen wir monatlich Befra­gungs­runden mit den Filial­lei­te­rinnen durch, um zu erfahren, wie die Wochen­welten von den Kunden aufge­nommen werden und ob es Verbes­se­rungs­vor­schläge gibt.